An den Vorstand und Aufsichtsrat
der Berolina Baugenossenschaft eG
Wir schätzen unsere Genossenschaft sehr. Genau deshalb dieses Anliegen.
Die Berolina ist eine Genossenschaft, in der seit Jahren engagierte und freundliche Menschen arbeiten. Wir, die Mieterinnen und Mieter der Schmidstraße 5, 7, 9 und 11, sind dankbar dafür und fühlen uns hier zu Hause.
Umso schwerer fällt es uns, mit diesem Anliegen an Sie heranzutreten. Es geht um die Verwaltungssituation in unseren Häusern — und uns geht es ausdrücklich nicht darum, einer einzelnen Person zu schaden, sondern darum, dass das Zusammenleben zwischen Mietergemeinschaft und Verwaltung wieder so wird, wie wir es von Berolina sonst kennen: getragen von Respekt und Verbindlichkeit.
Was wir im Mieteralltag erleben
- Anfragen bleiben unbeantwortet oder werden erst nach mehrmaliger Erinnerung beantwortet. Vorgänge, die für uns dringlich sind, bleiben über Wochen offen.
- Der Ton in E-Mail-Antworten ist durchgehend kühl und kurz angebunden. Eine sachlich vermittelnde Kommunikation findet selten statt.
- Telefonate verlaufen unfreundlich. Bewohnerinnen und Bewohner berichten übereinstimmend von einer abweisenden Gesprächsführung.
- Vertretungsregelungen greifen nicht. Bei Abwesenheit der zuständigen Verwaltung ist niemand erreichbar; Anfragen versanden.
- Asymmetrische Verbindlichkeit: Wenn ein Mieter etwa einen Stuhl im Hausflur stehen lässt, folgt umgehend eine Mahnung. In der umgekehrten Richtung — bei berechtigten Mieteranliegen — vermissen wir diese Verbindlichkeit.
Diese Erfahrungen sind keine Einzelfälle. Sie betreffen die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Häuser übergreifend und prägen das Zusammenleben spürbar.
Worum wir bitten
Wir richten uns nicht gegen die zuständige Person. Wir wünschen uns vielmehr, dass sie Unterstützung erhält, damit der Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Häuser wieder gelingt — für alle Seiten.
- Ein begleitendes Kommunikations-Coaching oder eine vergleichbare Maßnahme für die für unsere Häuser zuständige Verwaltung — mit dem Ziel, dass der Umgang mit Mieterinnen und Mietern wieder respektvoll, freundlich und verbindlich wird.
- Eine schriftliche Rückmeldung an die Mietergemeinschaft, welche Maßnahmen Sie planen und in welchem Zeitrahmen.
Wir sind überzeugt: Eine solche Maßnahme hilft nicht nur uns, sondern auch der zuständigen Person selbst. Genossenschaft heißt gemeinsame Verantwortung — auch dafür, dass alle, die für unsere Häuser arbeiten, gut arbeiten können.
Mit Ihrer Stimme
Sie wohnen in der Schmidstraße 5, 7, 9 oder 11. Tragen Sie Hausnummer und Wohnungs-/Aufgangsangabe ein, plus optional ein knappes Anliegen. Anonym. Keine Namen, keine E-Mail-Adresse.
Danke.
Ihre Stimme ist gezählt. Geben Sie den Link gerne weiter im Haus — je mehr Stimmen, desto stärker das Anliegen.